Mentale Zusammenhänge in Bezug auf Kurzsichtigkeit?

Wann hat deine Kurzsichtigkeit begonnen?
Wie alt warst du damals?
Wie waren deine Lebensumstände?
Wie hast du dich damals gefühlt?
Gab es irgendein Erlebnis, eine Situation, die dich aufgewühlt hat?
Eine Situation, die du sprichwörtlich nicht sehen wolltest?

Der psychische Aspekt

In diesem Bereich fallen alle geistigen, mentalen und seelischen Prozesse mit hinein.

Könnte es sein, dass wenn es in einem Leben zu traumatischen, seelisch belastenden Situationen kommt, das Auge dazu veranlasst wird, die Sicht einzuschränken?

Vielleicht kommt es zu einem starken Konflikt, beispielsweise der Lieblingslehrer in der Grundschule wird plötzlich versetzt. Eltern, die sich plötzlich scheiden lassen und der Vater zieht aus.

Könnte es sein, dass hier die Biologie sagt, dass die „verlorene“ Person dadurch leichter zu vergessen ist bzw. das Kind somit mit diesem Konflikt besser umgehen kann?

Könnte dies eine biologische Schutzreaktion sein?

Nehmen wir an, ein Kind wird gerade eingeschult, zu Hause war es ein lebenslustiges Kind, dass mit seinen Freunden spannende Abenteuer in der Umgebung erlebte.
Das Kind ist vielleicht sehr introvertiert und findet generell sehr schwer Anschluss. Nun kommt die Einschulung, überall fremde Kinder und nicht mehr die vertrauten Spielkameraden aus der Nachbarschaft. Alles ist so anders. Es ist aufregend und gleichzeitig beängstigend für das Kind. Plötzlich ändert sich alles, dass Kind findet vielleicht keine Freunde oder mag den Lehrer, die Lehrerin nicht. Vielleicht kommt es auch nicht damit zurecht, dass es nun Stunden um Stunden sitzen muss, sieht dann vielleicht aus dem Fenster und wird von der Lehrerin deswegen auch noch stark ermahnt.

Was passiert?

Welche Möglichkeiten hat nun dieses introvertierte Kind, welches so abenteuerlustig war und nun dazu gedrängt wurde, zur Schule zu gehen. Es beginnt ja nun der Ernst des Lebens, wie es so schön heißt.

Welche Möglichkeiten hat dieses Kind nun, um mit den neuen Situationen adäquat umgehen zu können?

Das Kind kann weder nach Hause gehen, noch kann es der Schule, die so anders und bedrückend ist, entfliehen.

Könnte es sein, dass durch den Druck der Umgebung und durch das innere Gefühlsleben des Kindes, hier der Körper sagt, okay, Du kannst jetzt nicht fliehen, aber ich schütze Dich, ich blende die Welt da draußen für dich aus. Jetzt wird die Sicht anfangs etwas verschwommen, eine Art Schutzschild zwischen dem Kind und dieser stressigen und beängstigenden Welt da draußen baut sich nun auf.

Könnte dies eine Ursache sein?

Vielleicht gibt es auch Mitschüler, die das Kind hänseln und das Kind kann sich nicht wehren, aus mit dem inneren Druck heraus sagt der Körper, okay, ich will das nicht sehen. Auch hat das Kind nicht gelernt, mit diesen direkten Konfrontationen umzugehen und stellt sich diesen Ängsten nicht, nun wird es immer introvertierter und verliert noch an Selbstwertgefühl. Ein schleichender Prozess, es verkriecht sich in der Schule, hockt vor den Büchern, kommt dann vielleicht eines Tages nach Hause und erfährt plötzlich, dass auch noch die Nachbarskinder weggezogen sind. Der Supergau.

Ich denke, der Körper ist so intelligent, dass dieser geistige, mentale Vorgang unbedingt beachtet werden sollte. Und wenn du keinerlei Besserungen deiner Kurzsichtigkeit erfährst, trotzdem du alle gesunden Sehgewohnheiten verinnerlicht hast und auch die richtigen Stimuli nutzt, damit dein Augapfel wieder kürzer wird, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass genau hier eine Ursache vorliegen könnte.

Tipp

Wann hat deine Kurzsichtigkeit begonnen?
Wie alt warst du damals?
Wie waren deine Lebensumstände?
Wie hast du dich damals gefühlt?
Gab es irgendein Erlebnis, eine Situation, die dich aufgewühlt hat?
Die dich verletzt hat?

Manchmal sind Fotos hilfreich, um in die Vergangenheit reisen zu können 🙂
Oder frage deine Angehörigen, Freunde falls du dich nicht mehr erinnern kannst.