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Warum schreibe ich hier?

Wie vieles im Leben, liegt der Ursprung in der Vergangenheit und so führten mich meine Lektionen des Lebens doch direkt in die Kurzsichtigkeit; ach wie toll *ironisch*.

In das abgekapselt sein vom Leben – so fühlte ich das jedenfalls. Ich habe es gehasst, nicht klar in die Ferne schauen zu können, konnte mich nie wirklich an eine Brille gewöhnen. Bei Kontaktlinsen hatte ich anfänglich das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit. Es war so befreiend, unabhängig von der Brille zu sein und klar in die Ferne schauen zu können. Dies änderte sich dann aber schnell, nachdem ich durch die Kontaktlinsen immer öfter das Gefühl eines Fremdkörpers in den Augen verspürte.
Es war sandig, kratzig, manchmal verrutschen sie, obwohl sie gut angepasst waren und und und. Irgendwann konnte ich sie dann gar nicht mehr tragen, mein Körper, meine Augen schrien förmlich „nein“. Das Kontaktlinsen nur ein Symptom behandeln und nicht die wirklichen Ursachen behandeln, davon wusste ich damals noch nicht wirklich viel.

Nun gut, seit circa meinem 17. Lebensjahr befasse ich mich nun mit Augentraining und alles, was irgendwie nützlich sein könnte, um meine Augen zu heilen oder zu verbessern. Stundenlang, wochenlang, monatelang – *seufz* jahrelang jedoch war dies zwar mit etwas Erfolg verbunden, aber das wirkliche klare Sehen auf weiter Entfernung, stellte sich nicht zufriedenstellend ein.

Es kam nie der wirkliche Durchbruch, ich sah immer noch unscharf, hasste es und entwickelte förmlich eine Wut auf dieses milchige Sehen, das mich vom Leben abhielt. Ich wollte doch nur wieder klar sehen können, entspannte Augen haben und klar und deutlich in die Ferne sehen. War das zu viel verlangt?

Ich befasste mich mit Reiki, Hypnose, Autogenem Training, Visualisieren, Augentraining nach W. Bates, J. Goodrich, befasste mich mit Fasten, Rohkost, EFT, NLP usw. Die Liste ist endlos. Ständig war ich auf der Suche und gab auf einer Seite auch nie auf, denn ich wusste, irgendwann (ha ha) werde ich wieder Klarheit erlangen und entspannt und frei alles bewusst in der Ferne sehen können.

Keine Mauer mehr, keine trübe, milchige Suppe, die mich von den anderen Menschen distanzierte und mich trennte vom Leben. Ja, durch mein verschwommenen Sehen, wurde ich mehr und mehr zum Einzelgänger. Dazu kamen dann noch die üblichen Pubertätsproblematiken, Schwierigkeiten in den Familienstrukturen – denn meine Mutter; bei der ich als Kind geschiedener Eltern aufgewachsen bin, war alkoholabhängig. Waren hier vielleicht die Ursachen meiner Kurzsichtigkeit zu finden? Nicht sehen wollen? Nicht erkennen und wahrnehmen wollen, was da mit meiner Mutter passierte?

Mit Sicherheit spielte dies auch eine Rolle, außerdem auch die exzessive Nutzung des Computers, damals noch mit Röhrenmonitor und neonfarbener grüner, flackernder Farbe. Stundenlang starrte ich auf den Monitor, programmierte oder spielte etwas. Dass ich dadurch meine Augen schadete, war mir damals nicht klar und so nahm der Verlauf der Kurzsichtigkeit ihren typischen Weg. Vor ungefähr 4 Jahren war ich dann so weit, dass ich vom Augentraining nichts mehr wissen wollte.

Ich versuchte, mein Sehen zu akzeptieren, wie es war. Zähneknirschend versuchte ich, es hinzunehmen. Im Hinterkopf hatte ich aber immer wieder eine aufkeimende Stimme, die mir sagte, da muss es doch einfach noch was geben, was meine Augen verbessern könnte. Mittlerweile war ich 45-46 Jahre als, ich versuchte, mich nun an meine Brille zu gewöhnen, ich hasste sie immer noch, ich fühlte mich nie frei und immer hatte ich das Gefühl, da ist irgendwie eine künstliche Barriere, die mich vom wirklichen Leben abhielt. Es ist schwer, dies in verständliche Worte zu fassen. Vielleicht fühlst Du ja genauso?

Auf jeden Fall, nachdem ich mehr oder weniger abgeschlossen hatte, mich der Wiederherstellung meines Sehens zu widmen und versuchte, mit Brille glücklich zu sein, merkte ich plötzlich, dass ich nun in der Nähe auch noch unscharf sah. Hallo, jetzt versuche ich, diese *pieps* Brille zu tragen, und sehe auch noch in der Nähe unscharf. Ich dachte an eine Lasik OP; also einen gravierenden operativen Eingriff in die Augen; ich war kurz davor und holte mir einige Angebote von Augenzentren. Dann entdeckte ich bei meiner Recherche die Seite eines Jake Steiner, dieser hatte sich von über -5 Dioptrien auf Klarsichtigkeit zurückgekämpft.

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Auf seiner Seite sprach er von einem aktiven Focus und dass das der Schlüssel wäre zur Wiederherstellung der Kurzsichtigkeit. Ich verschlang alle Seiten seiner Homepage und merkte, dass ich alles wusste, bis auf diesen aktiven Focus. So simpel und auch so logisch und obwohl ich damals alles nach dieser Homepage machte, stoppten meine Minuswerte bei -1 Dioptrie. Ich war enttäuscht und frustriert. Später dann versuchte ich, alles zu hinterfragen, suchte weiter in allen Richtungen und letztlich merkte ich, dass ich all mein Wissen der letzten Jahrzehnte nur zu strukturieren brauchte, um auch die letzte Dioptrie zu überwinden, um klar sehen zu können.

Ich befasste mich wieder intensiver mit dem Augentraining und bemerkte, dass ich all die verlorenen Jahre eine einfache und so wichtige Grundlage der Wiederherstellung des natürlichen Sehens nicht nutze. Das war der Erfolg. Zeitgleich versuchte ich, mit meiner Vergangenheit Frieden zu schließen und einige schwierige Situationen von damals zu lösen. Es klappte und selbst die beginnende Weitsichtigkeit klärte sich nebenbei ebenso schnell auf. Mit meinen 49 Jahren habe ich keinerlei Probleme mit dem Lesen im Nahbereich mehr, alles ist perfekt klar und deutlich.

Auch meine Kurzsichtigkeit habe ich um -2 Dioptrien erfolgreich gesenkt. Ich trage meine Brille kaum noch, nur noch am Abend, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden. Mein ursprünglicher Dioptrienwert lag bei -2,75/-3 Dioptrien.

Lange habe ich gezögert, ob ich diese Homepage ins Leben rufen sollte, da ich immer noch keine 100% Sicht habe, viele Menschen haben mir jedoch dazu geraten. So fasste ich letztlich den Entschluss, meine Erfahrungen der letzten Jahrzehnte in Bezug auf Augentraining zu veröffentlichen und Menschen darin zu unterstützen, wieder besser Sehen zu können.

Ich wünsche mir sehr, dass jeder, der unglücklich ist über seine Kurzsichtigkeit und wirklich darunter leidet, hier die Hilfestellung bekommt, die er braucht, um wieder deutlich in die Ferne sehen zu können.
Denn sehen ist so viel mehr, als nur die reine Wahrnehmung, Klarheit, Schönheit, Farben, Emotionen, ja – das macht das Sehen aus. Es ist soviel mehr und wenn Du die Reise in Richtung Klarheit antreten möchtest, so verspreche ich Dir, Du wirst viel über Dich erfahren und eines möchte ich Dir noch sagen, entspanne Dich, atme tief durch, es geht leider nicht von heute auf morgen und auch nicht in zwei oder drei Wochen.

Es ist eine Reise, alles andere wäre reines Wunschdenken und nicht ehrlich.

Wie oft habe ich von Augentrainern gehört, mache diese Übung und diese und in ein paar Wochen Hokuspokus bist Du frei von Deine Brille. Ich habe teure Seminare besucht und war hinterher mehr als nur verärgert, ja regelrecht wütend auf die Augentrainer, man versprach mir eine klare Sicht, wenn ich mich nur genau an die Übungen halte. Ha Ha – schön wäre es gewesen. Ich möchte damit nicht sagen, dass es nicht auch gute Augentrainer geben würde, ich möchte damit nur sagen, dass ich keinen wirklich guten gefunden habe, der mir wenigstens ansatzweise zu etwas klarerem Sehen verhelfen konnte.

„Hey Thomas, mach das 14 Tage und Du siehst wieder klar“. Heute weiß ich, es war unseriös, entsprach nicht den Naturgesetzen, entsprach nicht der Biologie des menschlichen Auges. Es ging nur um Geld verdienen.

Nun gut, jeder hat seinen Weg und seine
Lektionen im Leben zu lernen.

Ich wünsche Dir auf Deine Reise in die Klarsichtigkeit viel Kraft  & Mut und Durchhaltevermögen, denn es ist eine Reise, aber diese Reise belohnt Dich mit sovielen Geschenken, dass dieser Weg eine Bereicherung für Dich und Dein Leben werden wird…

Versprochen 🙂